Über mich

markus

Lieber Leser, liebe Leserin

mein Name ist Markus und ich bin 32 Jahre alt. Bis etwa zu meinem 15. Lebensjahr war ich ein fröhlicher Junge, hatte einen tollen Freundeskreis, trieb viel Sport und war für jeden Spaß zu haben. Kurz gesagt, mir ging es richtig gut! Von heute auf morgen änderte sich doch so Einiges.

Wie alles begann

Ich bekam Pfeiffersches Drüsenfieber. Ab diesem Zeitpunkt begannen meine Qualen mit dem Untergewicht.

Mit 1,88 Metern Körpergröße wog ich 82 kg. Das war vor meiner Erkrankung. Als ich nach zwei Wochen aus dem Krankenhaus kam, war ich entsetzt. Die Waage zeigte nur noch 63 kg an! Klar, da musste etwas an der Waage nicht in Ordnung sein, dachte ich. Als ich mich danach im Spiegel begutachtete, war ich erschrocken. Jede einzelne Rippe meines Körpers war zu sehen. Das war nicht nur unschön, ich fühlte mich einfach nur unwohl in meiner Haut.

Nun begann die Zeit, in der ich versuchte, mich buchstäblich in meiner Kleidung zu verstecken. Am Strand oder im Schwimmbad trug ich immer ein T-Shirt. An dem gemeinsamen Duschen nach dem Sport nahm ich nicht mehr teil, sondern suchte immer direkt das Weite. Meinen Körper möglichst erfolgreich zu verstecken und zu verbergen, wie schlecht es mir ging, bestimmte meinen Tagesablauf. Den Menschen um mich fiel es selbstverständlich trotzdem auf. Sie nahmen mein Problem aber nicht ernst: „Dann isst du jetzt halt mehr Pommes und Süßigkeiten und hast bald die fehlenden Kilos wieder auf deinen Rippen”, hieß es.

Solche und ähnliche Bemerkungen begleiteten mich beinahe 14 Jahre lang. 14 Jahre benötigte ich, um nachhaltig zuzunehmen. Aber bis dahin war es ein langer Weg.

Essen konnte ich gewöhnlich, was ich wollte (ich war so etwas wie ein Vielfraß) ohne zuzunehmen. Ganz im Gegenteil. Als Leistungssportler mit einem starken Stoffwechsel, gab ich meinem Körper keine Chance, Substanz aufzubauen. Zu allem Überfluss war die Art meiner Ernährung eine Vollkatastrophe. Ein typischer Tag sah bei mir ungefähr so aus:

– Morgens: Kaffee, und ab und zu mal eine Zigarette

– Mittags: Schnell ein Brötchen vom Becker (falls ich ans Essen dachte. „Man hat ja keine Zeit und keinen Hunger”),

– Abends: 500g Nudeln mit jeglichen Fertigsoßen (da habe ich dann so richtig reingehauen).

Dass man auch zwischendurch mal was essen könnte, kam mir nie in den Sinn. So schleppte ich mich und mein permanentes Schlappsein über Jahre dahin. Mittlerweile wurde ich zum Profi im Vermeiden von körperlich „schweren” Aufgaben.

– Beim Umzug helfen? Klar, kleine Kisten: kein Problem!…Kühlschränke oder anderes? Nein Danke!

– Getränkekisten schleppen? Mit Aufzug gerne.

– Fitnessstudio? Damit jeder sieht, wie ich an einer 10-kg-Hantel verzweifele?

– Liegestütze beim Handball? „Sorry Coach, ich habe Schulterprobleme…“. Mal ehrlich, wie ich nach fünf Liegestützen zusammenbreche, will keiner sehen.

Diese Liste könnte ich um viele weitere Punkte ergänzen. In der Nachbetrachtung kann ich offen zugeben, dass es mir oft richtig beschissen ging.

Ich stemme mich gegen das Untergewicht

Irgendwann schaffte ich es tatsächlich, einen ernsthaften Versuch zu unternehmen, an Gewicht zuzunehmen. Voller Motivation meldete ich mich in einem Fitnessstudio an – eine extra große Packung an Eiweißpulver dazu -, und ich sah mich schon wieder zu alter Form finden. Die ersten Erfolge machten sich tatsächlich bemerkbar. Ich begann zuzunehmen, nicht viel, aber immerhin genug, dass ich weiterhin motiviert war. Nur leider habe ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Das Leben, das einfach geschieht, während du Pläne machst…

Stress, Sport, und noch mehr Stress

Egal wie gut sich die Einheiten im Fitnessstudio anfühlten. Tagsüber war ich einfach nur von Stress geplagt. Arbeit, Freundin, Sport. Alles stresste. Darunter litt wieder einmal meine Ernährung. Tagsüber gab es einfach nichts zu Essen. Wozu auch, ich hatte ja kein Hungergefühl. Rauchen verstärkte das Ganze noch. Erst später wusste ich, dass es in solch einem Zustand nicht förderlich ist, zusätzlich zweimal die Woche 10 bis 15 km zu joggen.

Ich fand mich damit ab

Selbstaufgabe fällt mir heute dazu ein. Irgendwann gab ich es einfach auf, etwas für mein Gewicht zu tun. Manchmal fühlte ich mich wie Don Quijote. Ohne Hilfe von Freunden – gegen ein unüberwindbares Tal, bestehend aus immer größer werdenden Windmühlen. Tatsächlich weiß ich heute, dass es alleine einfach nicht zu bewältigen ist! Einmal hatte ich mich einer Freundin anvertraut und ihr von meinem Problem erzählt. Ihre Antwort war: „Ich weiß gar nicht was du hast, schlank sein ist doch toll.” Schlank sein? Bitte? Meine Rippen konnte man als Xylophon benutzen.

Die bitterste Enttäuschung war gut für mich

Kennst du das Gefühl, wenn ein lang ersehnter Wunsch endlich in Erfüllung geht? Es ist für mich eines der schönsten Gefühle überhaupt. Immer schon wollte ich Surfen lernen. Das bedeutet für mich ein Stück Freiheit! Draußen auf dem Meer, nur das Brett, die Wellen und man selbst. Diesen Wunsch hatte ich mir vor zwei Jahren erfüllt. Eher gesagt, dachte ich, dass ich ihn mir erfüllen würde. Für eine Woche flog ich nach Fuerteventura, um Surfen zu lernen. Nach nur einem Tag im Wasser war ich so frustriert, hilflos und zerbrochen wie nie zuvor.

Stell dir vor, wie schmerzhaft es ist, wenn der eigene Traum zum Greifen nah ist, man ihn aber nicht in die Realität umsetzten kann? Das Surfbrett in der Hand stand ich also vor dem Meer. Es sollte hinausgehen in die Wellen. So stieg ich auf mein Brett und versuchte, auf das Meer zu paddeln. Doch jede kleine Welle, die ich überwinden musste, kostete mich so viel Kraft, dass ich nach kurzer Zeit zurück an den Strand musste. Ich habe es NICHT geschafft!

Noch heute kommen mir die Tränen, wenn ich an diesen Augenblick zurück denke. Mein Körper war so schwach, dass ich nicht in der Lage war, zu surfen. DAS hat mir den absoluten Rest gegeben. Mir blieb also nichts anderes übrig, als den Rest der Woche am Strand zu sitzen, und den anderen dabei zuzusehen, wie sie meinen Traum verwirklichen. So eine Situation wünsche ich wirklich niemandem.

Es hat klick gemacht

Das Scheitern in dieser Situation brachte die Wende. Es kann doch nicht sein, dachte ich, dass ich wegen meines geringen Körpergewichts auf meine Träume verzichten muss. Daraufhin schließ ich mit mir selbst einen Pakt. Nach dem Urlaub ging ich direkt in das Reisebüro, um die Reise noch einmal zu buchen – für ein Jahr später.

Damit machte ich mir ganz schön Druck: Wenn ich 13 Jahre lang klaglos an der Gewichtszunahme scheiterte, wie sollte ich es dann in einem Jahr schaffen?

Nützliche Tipps? Fehlanzeige!

Um Lösungen für mein Problem zu finden, begann ich im Internet zu recherchieren. Leider wurde ich bitter enttäuscht. Tipps, auf einfache Weise zuzunehmen, gab es viele. Aber es passte einfach nichts. Die einen schwören auf Nahrungsergänzungsmittel, die anderen bieten Rezepte an – und die eigenen Produkte gleich dazu. Über die vielen Bodybuilder-Seiten möchte ich hier erst gar nicht berichten.

Eigeninitiative gefragt

Also entschloss ich mich, dass Problem selbst in die Hand zu nehmen. Gespräche mit unzähligen Ernährungsberatern, Fitnesstrainern und auch Psychologen folgten. Auf meinem Weg lernte ich, den psychologischen Aspekt ernst zu nehmen. Mit der Zeit sammelte ich ein umfangreiches Wissen. Aus all den Gesprächen, Beratungen und Coachings zog ich heraus, was mir sinnvoll erschien und setzte es um. Es half tatsächlich!

In nur 3 Monaten schaffte ich es, 10 kg zuzunehmen!  Mittlerweile kratze ich sogar schon an der 80-kg-Marke. Im vergangenen Jahr habe ich rund 15 kg zugenommen. Aber, das war ein steiniger Weg. Dazu gehören sehr viel Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen sowie die passenden Menschen an deiner Seite.

Ich kann ein passender Mensch an deiner Seite sein! Auf dieser Webseite möchte ich meine Erfahrungen, mein Wissen und meine Geheimnisse mit Dir teilen. Denn Du bist nicht ohne Grund auf diese Seite gekommen. Du hast das selbe Problem wie ich es hatte. Und ich kann dir versichern, Du bist nicht der einzige Mensch der damit zu kämpfen hat!

Ich wünsche Dir alles Gute,

Markus

endlich surfen

P.S.: Ich habe mein Ziel erreicht! Ich war dieses Jahr im Januar wieder auf Fuerteventura. Mein Traum ist wahr geworden ich habe eine Woche lang jede Welle geritten die sich mir in den Weg gestellt hat.

 

 

 

 

 

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